Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Energetische Sanierung mit Sonnenschutzfolie

Archiv

10.09.2026

Energetische Sanierung muss nicht immer bedeuten, Fenster auszutauschen. Wenn große Glasflächen im Sommer zu einer starken Aufheizung von Innenräumen führen, kann eine Sonnenschutzfolie eine Möglichkeit sein, bestehende Verglasungen gezielt nachzurüsten.

Besonders interessant ist die ORAGUARD® HelioShield: Sie reduziert den solaren Wärmeeintrag, erhält dabei viel Tageslicht und verändert kaum die Optik der Verglasung. Für Planer, öffentliche Träger und Sonnenschutzfachbetriebe kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Die optischen und thermischen Leistungswerte wurden durch das akkreditierte Fraunhofer-ISE-Institut geprüft und bestätigt.

Sonnenschutz als Teil der energetischen Sanierung

Oraguard HelioShield auf einer verglasten Gebäudefront eines Hochhauses. Die Folie verspiegelt nicht und verdunkelt nicht.

Große Fensterflächen bringen viel Tageslicht in Gebäude. Gleichzeitig gelangt im Sommer ein erheblicher Teil der Sonnenenergie durch die Verglasung in die Räume. Die Folge: Räume heizen sich auf, der sommerliche Wärmeschutz wird zum Thema und bei klimatisierten Gebäuden kann der Kühlbedarf steigen.

Die ORAGUARD®HelioShield setzt genau hier an. Ihre spektralselektive Funktionsschicht weist einen großen Teil der infraroten Wärmestrahlung zurück, während sichtbares Licht weitgehend durchgelassen wird.

Damit entsteht eine interessante Kombination: weniger solare Wärme bei weiterhin hellen Räumen.

Kaum Verdunklung, natürliche Farben

Ein wichtiger Unterschied zu klassischen Sonnenschutzfolien ist die optische Wirkung.

Die ORAGUARD® HelioShield ist für eine sehr farbneutrale Optik entwickelt worden. Die Lichttransmission liegt je nach Variante bei 71 bis 79 %. Gleichzeitig beträgt der Farbwiedergabeindex D65 bei allen vier Varianten 98 %.

Das bedeutet für die Praxis: Räume bleiben hell und Farben werden weiterhin natürlich wahrgenommen. Die Folie erzeugt keine ausgeprägte Verdunklung und verändert kaum die Optik der Architektur des Gebäudes.

Für Schulen, Kitas, Büros, öffentliche Gebäude oder Verkaufsräume kann das entscheidend sein. Der Sonnenschutz soll die sommerliche Aufheizung reduzieren, gleichzeitig aber Tageslicht und Raumwirkung erhalten.

Im Bild links sehen Sie die ORAGUARD® HelioShield 75, die gerade während eines Live-Events nass verklebt wurde. Noch sind einige Wassereinschlüsse zu sehen, die im Anschluss komplett herausgerakelt wurden. Schon in diesem Zustand war die hohe Lichtdurchlässigkeit zu sehen.

Messwerte vom Fraunhofer ISE als Nachweis

Bei einer energetischen Sanierung zählt nicht nur die Produktbeschreibung. Gerade bei Ausschreibungen, Planungen, Energieberechnungen oder Förderanträgen sind nachvollziehbare Leistungswerte wichtig.

Die Leistungswerte der ORAGUARD® HelioShield ermittelte deshalb das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Das Institut ist nach ISO 17025:2015 akkreditiert. Die optischen Eigenschaften sind nach EN 410:2011 berechnet.

Damit stehen belastbare technische Kennwerte zur Verfügung, unter anderem für Lichttransmission, Gesamt-Solarenergieabweisung, g-Wert, UV-Abweisung und Farbwiedergabe.

Die aktuellen Produktdaten zeigen beispielsweise:

VarianteLichttransmissionTSERFarbwiedergabeindex
ORAGUARD® HelioShield 75 Interior71 %53 %98 %
ORAGUARD® HelioShield 75 Exterior72 %53 %98 %
ORAGUARD® HelioShield 80 Interior78 %42 %98 %
ORAGUARD® HelioShield 80 Exterior79 %43 %98 %

*TSER = Total Solar Energy Rejection, deutsch: gesamte Solarenergie-Abweisung

Die Werte beziehen sich auf Messungen nach EN 410 auf 4-mm-Floatglas. Je nach Verglasung können sich die tatsächlichen Werte entsprechend verändern.

Genau diese nachvollziehbaren Daten machen die ORAGUARD®HelioShield interessant für Projekte, bei denen die Wirkung einer Sonnenschutzmaßnahme technisch dokumentiert werden soll.

ORAGUARD® HelioShield 75 oder 80?

Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem bei der Kombination aus Lichtdurchlässigkeit und Sonnenschutz.

Die ORAGUARD®HelioShield 75 weist mit 53 % TSER mehr solare Energie zurück und lässt rund 71 bis 72 % sichtbares Licht durch.

Die ORAGUARD® HelioShield 80 lässt mit 78 bis 79 % noch mehr Licht passieren und erreicht eine TSER von 42 bis 43 %.

Damit lässt sich die Folie an die Anforderungen des Gebäudes anpassen: mehr Sonnenschutz mit der 75 oder noch mehr Lichtdurchlässigkeit mit der 80. Während die ORAGUARD® HelioShield 75 gerne für Kitas, Schulen, Büros und öffentliche Gebäude genutzt wird, ist die ORAGUARD® HelioShield 80 besonders für Schaufenster mit Produktpräsentation und Wintergärten beliebt.

Beide Varianten sind als Interior (Innenmontage) und Exterior (Außenmontage) erhältlich.

Sonnenschutzfolie für energetische Sanierungen

Farben-Frikell | WTB ist ein Fachgroßhandel für Sonnenschutzfolien und bietet die ORAGUARD® HelioShield 75 und 80 jeweils als Interior- und Exterior-Variante.

Wer eine energetische Sanierung plant und dabei den sommerlichen Wärmeeintrag über die Fenster reduzieren möchte, erhält damit eine Lösung, die kaum verdunkelt, Farben neutral wiedergibt und deren optische und thermische Leistungswerte durch das Fraunhofer ISE bestätigt sind.

Gerade bei Ausschreibungen und größeren Sanierungsprojekten sind diese geprüften Leistungsdaten ein wichtiger Bestandteil der technischen Dokumentation.

Hier gelangen Sie direkt zu den einzelnen Produkten und ihren technischen Datenblättern:

Sonnenschutzfolien zur energetischen Sanierung für die Außenmontage:

Sonnenschutzfolien zur energetischen Sanierung für die Innenmontage:

*Das erste Bild wurde mit freundlicher Unterstützung von Orafol bereitgestellt.